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Selbstdarstellung unseres Netzwerkes |
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Geschrieben von Werner Hupperich
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Donnerstag, 19. August 2004 |
Warum der Name "Phoenix"? Die Medienberichterstattung in Bezug auf die Vogelgrippe hat seit 2005/2006 – neben vielen anderen "Kolatteralschäden" – das Verhältnis Mensch-Vogel in Deutschland nachhaltig gestört. Vielerorts herrscht bestenfalls Verunsicherung wenn Menschen auf Wildvögel treffen. Mancherorts gar offene Feindseligkeit. Der sagenhafte Phoenix wurde deswegen zum Symbol unseres Netzwerkes, da wir insbesondere eine Abkehr des in den Köpfen der Leute künstlich hergestellten Paradigma des "Gefiederten Feindes" wünschen und in Bezug auf den "Gefiederten Freund" sagen: Rinasce piu gloriosa – Entstehe neu in größerem Glanz.
Was ist das "Netzwerk Phoenix"? Bei den Mitgliedern des Netzwerkes Phoenix handelt es sich um Menschen unterschiedlichster Herkunft und beruflichem Werdegang. Eines haben wir jedoch alle Gemeinsam: Wir wollen es nicht mehr länger tatenlos hinnehmen, dass im Rahmen der H5N1- Seuchenpolitik der Tier- und Naturschutz so wie letztlich auch die privaten Vogelfreunde auf der Strecke bleiben. Es wurde im Laufe der Zeit überaus deutlich, dass wir alle seitens des Staates, seiner Regierung oder Wirtschaftsverbänden in Sachen "H5N1" durch Desinformation und Propaganda buchstäblich "für dumm verkauft" werden.
Das Netzwerk Phoenix ist keine Partei und verfolgt keine Ideologie im Sinne einer Partei. Das Netzwerk Phoenix versteht sich vielmehr als vereins- und verbandsübergreifende Plattform zum Schutz der Vögel und der Menschen vor der Vogelgrippe-Politik. Unsere dringlichsten Anliegen sind:
- Enttarnung von lobbyistisch motivierter Desinformationen und Propaganda.
- Unabhängige und unvoreingenommene Aufklärung bezüglich der Hintergründe.
- Kritische Hinterfragung der Rolle der Geflügelindustrie am Seuchengeschehen.
- Rehabilitation der Wild- und Zugvögel vom Vorwurf der Seuchenverbreitung.
- Abschaffung der bundesweiten Stallpflicht für Geflügel.
- Erhalt der Artendivergenz und somit auch Schutz privater Züchter seltener Geflügelrassen.
- Schutz der privaten Vogelfreunde und –Halter vor staatlicher Willkür im Rahmen der H5N1-Bekämpfung.
Die Teilnehmer am Netzwerk Phoenix veröffentlichen hierzu in regelmäßigen Abständen kritische Stellungnahmen zu unterschiedlichen Themenbereichen um H5N1, informieren über die aktuelle "Vogelgrippe-Politik" und koordinieren durch geeignete Aktionen Widerstand. Die gemeinsam erarbeiteten Stellungnahmen und Artikel sind für jeden frei zugänglich und dürfen bzw. sollen frei kopiert und weitergegeben werden, sofern sie inhaltlich nicht verändert werden. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht das Wohl von Tier und Mensch. Als zweithöchstes Gut (nach dem Leben) sehen wir die Gesundheit von Tier und Mensch. Deshalb ist es eines unserer obersten Anliegen, einer Beschränkung dieses Gutes entgegenzuwirken und wir sprechen uns deshalb konsequent gegen tierquälerische Haltungsmethoden aus.
Wir setzen uns insbesondere für die Interessen jener Menschen ein, welche sich auf Grund ihrer Bemühungen um einen zum Wohle für Tier und Mensch notwendigen rationalen Ungang mit der "Vogelgrippe" als – mittelbare oder unmittelbare – Opfer der Politik sehen. Es soll versucht werden, jedem Tier und jedem Menschen eine Lobby zu bilden um dessen begründeten Interessen und Bedürfnissen gehör zu verschaffen.
Wir setzen uns für seriöse, wissenschaftlich fundierte epidemiologische Untersuchungen der H5N1-Ausbrüche so für eine freie Zugänglichkeit der daraus resultierenden Informationen ein. Eine Beschränkung, etwa aus wirtschaftlichen Interessen (Pharma-Forschung, Patente etc.), betrachten wir als inakzeptabel.
Wir sind der Überzeugung, dass Entscheidungen solcher Tragweite wie etwa die "H5N1-Seuchenbekämpfung" einzig auf Grund unvoreingenommener, freier Einsicht und Erkenntnis zu treffen sind. Wir verurteilen insbesondere lobbyistisch motivierte Fremdbeeinflussungen auf Grund bewusst falscher oder unzulässig verkürzter Informationen.
Ferner wehren wir uns entschieden gegen jede Form von Zensur und Einflussnahme seitens Staatlicher oder Wirtschaftlicher Organe in wissenschaftliche Arbeiten.
Was wir nicht wollen
Behaltet euer Geld, wir wollen es nicht!
Das Netzwerk Phoenix trägt sich einzig durch aktive Beteiligung seiner Mitglieder. Daher sind Spenden und Sachleistungen ausdrücklich nicht erwünscht. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Aufgabe unvoreingenommen und autonom anzugehen. Jedes unserer Mitglieder dient den Zielen unseres Netzwerkes einzig durch persönlichen Einsatz. Schlicht gesagt: Wir unterstützen uns gegenseitig entsprechend unseren individuellen Möglichkeiten. Auch hier wird nichts gefordert. Jede Hilfe ist zwar willkommen, aber grundsätzlich freiwilliger Natur. Wie kann ich mich beteiligen?
Mitmachen! Wer sich – ob Einzelperson oder Verband – unserem Netzwerk anschließen möchte, kann unter der Mailadresse
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Kontakt zu uns aufnehmen.
Beitritt und Mitgliedschaft beim Netzwerk Phoenix sind selbstverständlich kostenlos und an keinerlei weiteren Auflagen gebunden, als das sich aus dieser Selbstdarstellung ergebende gemeinsame Interesse zu teilen.
Wer auf unserer Mitgliederseite - Privatpersonen namentlich, Organisationen und Verbände mit Banner - nicht genannt werden möchte, der teile uns das bitte bei der Anmeldung mit. Selbstverständlich respektieren wir den Wunsch nach Anonymität. Allerdings bitten wir bei Anmeldung um Angabe einer Festnetz-Rufnummer, um die Anmeldedaten ggfs. verifizieren zu können. Es soll schlicht vermieden werden dass einerseits durch "Scherzanmeldungen" Mißbrauch mit dieser Plattform getrieben wird, und andererseits - da im geschützten Mitgliederbereich durchaus auch "nicht für die Öffentlichkeit bestimmte" Informationen ausgetauscht werden - jeder Form von Spionage vorzubeugen.
Diese Maßnahmen dienen der Sicherheit unserer Mitglieder, jedes Mitglied erkennt des Weiteren unsere Hinweise zum Datenschutz (Privacy Policy) an und verpflichtet sich insbesondere bezüglich des nichtöffentlich gesprochenen Wortes - während und auch nach Beendigung der Mitgliedschaft - Stillschweigen zu bewahren.
Verbände, Vereine und Organisationen werden gebeten, uns bei Anschluss an das Netzwerk Phoenix einen im Namen der jeweiligen Organisation entscheidungsberechtigten Ansprechpartner - falls möglich nebst Stellvertreter - zu benennen. Dies dient dazu, ggfs. auch sehr kurzfristige Koordination zu ermöglichen.
Werner Hupperich
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. Oktober 2007 )
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