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Das Märchen vom Ende der Stallpflicht oder: 1001 Tatsachenberichte über die aktuelle Aufstallungspflicht, behördliche Ignoranz, so wie amtlich vernichtete bäuerliche Existenzgrundlagen
Ist Ruhe mit der Vogelgrippe in Deutschland? Nein!
Viele
Geflügelhalter haben auch derzeit unter der staatlich verordneten
"Stallpflicht für Geflügel" zu leiden, von den eingesperrten Tieren
ganz zu schweigen. Sehr viele private Geflügelhalter haben bereits das
sprichwörtliche Handtuch geworfen, nicht wenige nach Jahrzehnte
langer Ausübung ihres Hobbys. Kaum einer der Rassegeflügelzüchter,
Hühner-, Gänse- bzw. Entenhalter, der sich resigniert zur Aufgabe des
Hobbys genötigt sah, wird dieses jemals wieder beginnen.
Landwirte
mit Geflügel-Freilandhaltung fanden (und finden!) sich unvermittelt in
von Amts wegen und ohne wissenschaftlich haltbare Begründung als
"Geflügelpest-Risikogebiete" deklarierten Zonen wieder. Von jetzt auf
gleich sind bei den betroffenen Landwirten die vorhandenen Ställe zu
klein – was den Tieren konzeptionell als Zuflucht bei schlechter
Witterung und als Schlafplatz dienen sollte, taugt nun mal nicht als
Lebensraum. Ein An- oder gar Neubau ist häufig entweder technisch nicht
möglich oder schlicht zu teuer. , von nicht erteilten Baugenehmigungen
ganz zu schweigen. Infolge dessen wird entweder der Bestand reduziert,
was für sich genommen bereits beträchtliche finanzielle Verluste für
den Landwirt bedeutet, oder aber die Geflügelhaltung ganz aufgegeben.
Wer auch noch mit dem Handel Lieferverträge über "Freilandgeflügel"
abgeschlossen hatte, der sieht sich unvermittelt einer
Vertragskündigung auf Grund der durch die Stallpflicht bedingten
Unerfüllbarkeit gegenüber.
Von der Presse ignoriert, von der Politik schikaniert, von den längst zu Marionetten der Großfinanz mutierten Funktionären der eigenen Vereine und Verbände buchstäblich verraten und verkauft:
Es ist an der Zeit, den Stimmen derer Gehör zu verschaffen, die
unmittelbar von der wissenschaftlich nicht zu rechtfertigenden
Stallpflicht betroffen sind. Deswegen:
Rückmeldung erbeten!! Zahlen,
Daten, Fakten, Erfahrungsberichte sind gefragt – damit kein Politiker
sagen kann, er hätte nicht gewußt, dass es hier nicht um
Einzelschicksale sondern viele Menschen und Tiere geht.
Alles
Geflügel, das diesen Frühling unter freiem Himmel genießen darf, hat
dies Ausnahmeregelungen von der so genannten
"Geflügelpest-Schutzverordnung" zu verdanken. Denn diese besagt eisern,
dass in Deutschland dauerhaft Stallpflicht herrscht. Ausnahmen können
erlassen werden... Aber nicht überall: Wo sich Wasservögel sammeln oder
brüten, da muss das Geflügel eingesperrt sein. Und zwar so lange, bis
es uns gelingt, eine neue Verordnung durchzusetzen!
Natürlich
ist das ein gravierender Eingriff in die Privatsphäre von Tierhaltern
und solchen, die von Freilandprodukten leben müssen. Natürlich ist
diese Regelung aberwitzig, da es keinerlei Hinweise dafür gibt, dass
Wildvögel hoch pathogene Geflügelpestviren verbreiten, stattdessen aber
zahllose Beweise, dass diese immer wieder in Massentierhaltungen
stecken und über Transporte von Tieren, Produkten und Abfällen
Weltreisen machen, oft aber erst viel zu spät entdeckt werden.
Auf der Seite www.wai.netzwerk-phoenix.net finden Interessierte umfangreiche Belege.
Das
WAI ruft Sie auf: Beantworten Sie den Fragebogen und/oder schreiben Sie
uns einen kurzen Bericht über Ihre Erfahrungen mit der Stallpflicht,
ganz besonders richtet sich dieser Aufruf auch an Jene, die zurzeit ihr
Geflügel einsperren müssen!
Nennen Sie dabei auch die Behörden, die im (z. Zt.) vogelgrippefreien Deutschland diese Willkür-Maßnahme durchsetzen!
Alle Betroffenen müssen ihre Kräfte bündeln, damit die Chancen steigen, gerichtlich vorzugehen.
Auch bitten wir alle Menschen, die für Tierschutz und Gerechtigkeit eintreten, diesen Aufruf zu verbreiten!
Karin Ulich - Tierärztin -
Werner Hupperich - Vorstandsmitglied des WAI -
Sie können dem WAI Ihre persönlichen Erfahrungen per E-Mail an:
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übermitteln.
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